Daniel goes Europe (Malta)

Mein Auslandspraktikum im Süden Europas

Monat: Mai, 2014

Besuch aus der Heimat

In der letzten Woche des Praktikums erhielt ich noch einmal Besuch eines guten Kumpels.
Da ich tagsueber arbeiten musste nutzte er die Vormittage fuer den Besuch einiger Sehenswuerdigkeiten, wie z.B. der Blue Grotto. Abends trafen wir uns dann immer in einer Bar, die recht schnell zu unserer Stammbar wurde.
Da sich die Bar und seine Unterkunft in Sliema, der Touristengegend, befanden, kam ich auch noch etwas mehr in Viertel rum, welches mir zuvor nur durch die Partymeile aus der 4. Woche bekannt war.
Als wir dann eines Abends bei McDonalds denierten, bezeichnete er den Cheeseburger fuer 1 € spasseshalber als das Highlight seines Aufenhalts und einen Grund warum sich die Reise nach Malta auf jeden Fall gelohnt hat.

Montag rum, Woche rum

Nach Dennis‘ Abreise in der 4. Woche meines Praktikums bemerkte ich, dass ich in den vergangenen Wochen die Arbeit etwas schleifen lassen hatte. Deshalb konzentrierte ich mich in den folgenden Wochen ausschliesslich auf die Fertigstellung der Bibliothek. Bei ueber 2.500 Medien verlor ich da ein wenig mein Zeitgefuehl und Sicht fuer Dinge ausserhalb des Arbeitsplatzes (Blog, E-Mails etc.).
Meine Freizeit verbrachte ich in dieser Zeit groesstenteils wie in Deutschland: faulenzen, essen, schlafen und ueber Skype mit Freunden quatschen.
Da noch ein paar Leute aus Dennis Gruppe 1 Woche laenger blieben, schaute ich dort auch nochmal gelentlich vorbei. Der Kontakt brach nach der 5. Woche allerdings abrupt ab, als mir zu verstehen gegeben wurde, dass ein Grossteil der Wohngemeinschaft lieber unter sich bleiben wollte.
Im Verlauf des Praktikums entdeckte ich ausserdem, auf einer meiner Touren nach der Arbeit, den einzigen Store in ganz Malta fuer TCG und Tabletop, der sich zufaellig ganz in der Naehe meiner Unterkunft befand.
Am Wochenende in der 6. Woche nahm ich dort an einem MagicThe Gathering Turnier teil. Leider reichte es am Ende nicht fuer eine nennenswerte Platzierung. Dennoch hatte ich Spass dabei, mal wieder ne Runde zu zocken und meine Erwartungen waren auch nicht besonders hoch, da ich mich eher als Gelegenheitsspieler sehe. Desweiteren lernte ich dort ein paar Leute aus anderen europaeischen Laendern kennen, welche diesen Laden auch eher zufaellig entdeckt hatten und hatte somit nach dem Turnier noch ein paar interessante Gespraeche mit Aenhlichgesinnten.
Ende der 7. Woche machten mich dann meine Eltern noch einmal darauf aufmerksam, wo dens meine Urlaubskarten bleiben und so, wodurch ich ersteinmal wieder darauf aufmerksam wurde, dass ich ja noch ein paar andere Sachen zu erledigen hatte, ausser der Arbeit im Department.